Presidential Unsealing and Reporting System for UAP Encounters

Was ist PURSUE, das US-Programm zur Freigabe von UAP-Akten?.

Eine allgemein verständliche Erklärung des Programms hinter den Akten in diesem Archiv: was es veröffentlicht, wer es betreibt und was in den Dokumenten tatsächlich steht.

Wofür steht PURSUE, und was ist das?

PURSUE ist das Vorhaben, in dessen Rahmen das US-Kriegsministerium zuvor als geheim eingestuftes Material über unidentifizierte anomale Phänomene auf seiner öffentlichen Seite war.gov/ufo veröffentlicht. Statt alles auf einmal freizugeben, erfolgt die Veröffentlichung in Etappen: 4 Veröffentlichungsrunden zwischen Mai und Juli 2026 haben bislang 334 Akten öffentlich gemacht.

Was steckt tatsächlich in den Akten?

Vier Arten von Material: 189 Dokumente (Memoranden, Feldberichte, Ermittlungsakten, Schriftverkehr), 103 Videos — überwiegend Sensoraufnahmen von Militärflugzeugen und Schiffen —, 27 Standbilder und 15 Tonaufnahmen. Sie stammen aus mehreren Behörden: unter anderem dem Kriegsministerium, dem FBI, der NASA, der CIA, dem Außenministerium und dem Energieministerium.

Welche Jahre decken die Akten ab?

Von 1945 bis 2026. Das älteste Material sind Nachkriegsunterlagen aus den 1940er- und 1950er-Jahren — der Zeit von Project Sign, Project Grudge und Project Blue Book —, das jüngste umfasst moderne Sensorvideos jener Art, wie sie die US-Marine seit 2017 bestätigt hat.

Beweisen diese Akten irgendetwas über außerirdische Besucher?

Nein. Die Akten geben wieder, was die Regierung damals festgehalten hat: Sichtungsmeldungen, Radar- und Sensorprotokolle, interne Korrespondenz und in den jüngeren Fällen die Einschätzungen des All-domain Anomaly Resolution Office (AARO). Viele beschreiben Ereignisse, die später Flugzeugen, Ballons, Satelliten oder Sensorartefakten zugeordnet wurden; andere wurden ohne Ergebnis geschlossen. Der Wert des Archivs ist dokumentarisch, nicht beweisend.

Warum sind so viele Seiten geschwärzt oder unlesbar?

Dafür gibt es zwei verschiedene Gründe, und der Unterschied ist wichtig. Die Schwärzung ist Absicht: Namen, Quellen und Methoden werden vor der Freigabe unkenntlich gemacht. Die Unleserlichkeit ist Zufall: Ein großer Teil des älteren Materials existiert nur noch als Durchschlag oder Mikrofilmscan, und keine noch so gute Verarbeitung holt Text zurück, der nicht mehr auf dem Papier steht. Dieses Archiv gibt an, wie viele Seiten jedes Dokuments tatsächlich lesbar waren.

Darf das Material frei weiterverwendet werden?

Die Akten selbst sind Werke der US-Regierung und gemeinfrei, sie dürfen also frei weiterverwendet werden; die Nennung der herausgebenden Behörde gilt als gute Praxis. Indexierung, Transkriptionen und Übersetzungen auf dieser Seite stehen allen kostenlos zur Einsicht zur Verfügung; wir bitten lediglich darum, in Zitaten auch die Originaldatei zu verlinken.

Die Akten durchsuchen

Jede hier beschriebene Akte hat eine eigene Seite — mit dem Originaldokument, einer durchsuchbaren Transkription und der offiziellen Beschreibung.

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